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	<title>Kommentare zu: Rorty über herrschaftsfreien Diskurs</title>
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		<title>Von: Richard McKay Rorty (1931-2007) &#171; Ty mówisz</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-351</link>
		<dc:creator>Richard McKay Rorty (1931-2007) &#171; Ty mówisz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 10:34:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rorty, Richard: Universality and Truth, zitiert von Parallaxe)     Verfasst von Lara Abgelegt in Weltsicht Verschlagwortet mit : Erziehung, Freiheit, [...]</description>
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		<title>Von: Ohne Wahrheit werden wir schlechte Menschen&#8230; &#171; P a r a l l a x e</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-173</link>
		<dc:creator>Ohne Wahrheit werden wir schlechte Menschen&#8230; &#171; P a r a l l a x e</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 15:15:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auch ein Nazi sein sollte!&#8221; Wiederholt kann ich zu diesem Thema auf das früher gezeigte Zitat zum Herrschaftsfreien Diskurs von Richard Rorty hinweisen. In seiner nun posthum erschienenen Essaysammlung „Philosophie als [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auch ein Nazi sein sollte!&#8221; Wiederholt kann ich zu diesem Thema auf das früher gezeigte Zitat zum Herrschaftsfreien Diskurs von Richard Rorty hinweisen. In seiner nun posthum erschienenen Essaysammlung „Philosophie als [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: sebastian</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-127</link>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 17:10:02 +0000</pubDate>
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		<description>Falsch könnte man nehmen als &quot;falsch aus unserer kontingenten Sichtweise&quot; was auf das selbe hinausläuft wie &quot;anders&quot;, ja.

Warum soll denn beispieslwesie Humes Mechanismus der Sympathie oder Rortys Solidariät nicht ausreichen um solche Heldentaten zu rechtfertigen? Ich glaube nicht, dass es dazu noch einen logischen Unterbau braucht. Das einzige was, meiner Meinung nach, diese Handlung erklären kann ist ein Gefühl, kein Algorithmus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falsch könnte man nehmen als &#8222;falsch aus unserer kontingenten Sichtweise&#8220; was auf das selbe hinausläuft wie &#8222;anders&#8220;, ja.</p>
<p>Warum soll denn beispieslwesie Humes Mechanismus der Sympathie oder Rortys Solidariät nicht ausreichen um solche Heldentaten zu rechtfertigen? Ich glaube nicht, dass es dazu noch einen logischen Unterbau braucht. Das einzige was, meiner Meinung nach, diese Handlung erklären kann ist ein Gefühl, kein Algorithmus.</p>
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		<title>Von: Leuchtspur</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-126</link>
		<dc:creator>Leuchtspur</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 10:59:14 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir würden dann doch annehmen, dass diese Gruppen irgendwas am Begriff der menschlichkeit falsch verstanden haben, wenn sie doch nicht anerkennen, dass alle Menschen gleich sind.&quot;
Der Ausdruck &quot;falsch&quot; (als Gegensatz von recht, richtig, wahr) müßte doch in dem Satz konsequenterweise durch den Ausdruck &quot;anders&quot;, also ohne Wertung (oder vielleicht gleichwertig)  ersetzt werden, nicht wahr?

&quot;“Was bringt es mir persönlich moralisch zu handeln?”. Ich denke die einzige Anwort darauf ist, auf ein Gefühl zu rekurrieren wie es beispielsweise Hume tat oder auch Rorty.&quot;
Worauf läuft denn das hinaus? Bleibt das nicht meilenweit hinter den meisten philosophisch/ethischen Standards zurück? Kann man mit dieser Erklärung einem Verhalten von z.B. Maximilian Kolbe, der freiwillig an Stelle eines Mithäftlings sich dem Hungertod und schließlich der Tötung durch eine Phenolspritze, Preis gabe, gerecht werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wir würden dann doch annehmen, dass diese Gruppen irgendwas am Begriff der menschlichkeit falsch verstanden haben, wenn sie doch nicht anerkennen, dass alle Menschen gleich sind.&#8220;<br />
Der Ausdruck &#8222;falsch&#8220; (als Gegensatz von recht, richtig, wahr) müßte doch in dem Satz konsequenterweise durch den Ausdruck &#8222;anders&#8220;, also ohne Wertung (oder vielleicht gleichwertig)  ersetzt werden, nicht wahr?</p>
<p>&#8222;“Was bringt es mir persönlich moralisch zu handeln?”. Ich denke die einzige Anwort darauf ist, auf ein Gefühl zu rekurrieren wie es beispielsweise Hume tat oder auch Rorty.&#8220;<br />
Worauf läuft denn das hinaus? Bleibt das nicht meilenweit hinter den meisten philosophisch/ethischen Standards zurück? Kann man mit dieser Erklärung einem Verhalten von z.B. Maximilian Kolbe, der freiwillig an Stelle eines Mithäftlings sich dem Hungertod und schließlich der Tötung durch eine Phenolspritze, Preis gabe, gerecht werden?</p>
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		<title>Von: sebastian</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-125</link>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 23:50:02 +0000</pubDate>
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		<description>(Tugendhat war vor 1-2 Jahren im Winter auf der Universität Wien und hat einen Vortrag gehalten, und man hat ihm quasi zum &quot;Vorwurf&quot; gemacht, dass er Kantianisch argumentiert. Ich nehme an, dass man ihn in Sachen Ethik eher zu Habermas setzen kann als zu Rorty.)
Ich möchte dazu nur 2 Anmerkungen machen: 
1) Wie die Räuberbande zwischen &quot;uns&quot; und &quot;den anderen&quot; unterscheidet, so unterscheiden wir auch immer in Menschen, die &quot;Mensch genug&quot; sind um uns zu verstehen und die &quot;anderen&quot;. Gleich das beispiel Skavenhalter oder Nazis. Wir würden dann doch annehmen, dass diese Gruppen irgendwas am Begriff der menschlichkeit falsch verstanden haben, wenn sie doch nicht anerkennen, dass alle Menschen gleich sind. Sie entmenschlichen ihre Opfer radikal. Ich denke in solchen ethischen Vergleichen machen wir das genau so. Wir Menschen (die die unserer Meinung sind und ich) und die Anderen (die es falsch verstehen, Nazis, Monarchen,...).
2) Die Maxime der Gleichheit aller menschen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig, da man, wie ich oben meinte, die Leute die anderer Meinung sind nicht für &quot;normal&quot; genug hält, als dass sie die doch &quot;objektiv einsehbaren vernunftgründe für die Gleichheit aller Menschen&quot; anerkennen würden.  Eher ist das Problem einer jeden Ethik, die Ebenen des Privaten und des Öffentlichen zu verschmelzen. So eine verschmelzung würde etwa lauten: &quot;Was bringt es mir persönlich moralisch zu handeln?&quot;. Ich denke die einzige Anwort darauf ist, auf ein Gefühl zu rekurrieren wie es beispielsweise Hume tat oder auch Rorty. Mit Logik sind diese beiden Ebenen nicht notwendig zu verbinden und damit ist moralisches Verhalten an sich logisch überhaupt nicht rechtfertigbar. Aber Grausamkeit fühlt sich einfach &quot;falsch&quot; an. Hume schrieb in &quot;Über Moral&quot;: &quot;Moral wird als viel mehr gefühlt als beurteilt&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Tugendhat war vor 1-2 Jahren im Winter auf der Universität Wien und hat einen Vortrag gehalten, und man hat ihm quasi zum &#8222;Vorwurf&#8220; gemacht, dass er Kantianisch argumentiert. Ich nehme an, dass man ihn in Sachen Ethik eher zu Habermas setzen kann als zu Rorty.)<br />
Ich möchte dazu nur 2 Anmerkungen machen:<br />
1) Wie die Räuberbande zwischen &#8222;uns&#8220; und &#8222;den anderen&#8220; unterscheidet, so unterscheiden wir auch immer in Menschen, die &#8222;Mensch genug&#8220; sind um uns zu verstehen und die &#8222;anderen&#8220;. Gleich das beispiel Skavenhalter oder Nazis. Wir würden dann doch annehmen, dass diese Gruppen irgendwas am Begriff der menschlichkeit falsch verstanden haben, wenn sie doch nicht anerkennen, dass alle Menschen gleich sind. Sie entmenschlichen ihre Opfer radikal. Ich denke in solchen ethischen Vergleichen machen wir das genau so. Wir Menschen (die die unserer Meinung sind und ich) und die Anderen (die es falsch verstehen, Nazis, Monarchen,&#8230;).<br />
2) Die Maxime der Gleichheit aller menschen ist meiner Meinung nach nicht so wichtig, da man, wie ich oben meinte, die Leute die anderer Meinung sind nicht für &#8222;normal&#8220; genug hält, als dass sie die doch &#8222;objektiv einsehbaren vernunftgründe für die Gleichheit aller Menschen&#8220; anerkennen würden.  Eher ist das Problem einer jeden Ethik, die Ebenen des Privaten und des Öffentlichen zu verschmelzen. So eine verschmelzung würde etwa lauten: &#8222;Was bringt es mir persönlich moralisch zu handeln?&#8220;. Ich denke die einzige Anwort darauf ist, auf ein Gefühl zu rekurrieren wie es beispielsweise Hume tat oder auch Rorty. Mit Logik sind diese beiden Ebenen nicht notwendig zu verbinden und damit ist moralisches Verhalten an sich logisch überhaupt nicht rechtfertigbar. Aber Grausamkeit fühlt sich einfach &#8222;falsch&#8220; an. Hume schrieb in &#8222;Über Moral&#8220;: &#8222;Moral wird als viel mehr gefühlt als beurteilt&#8220;.</p>
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		<title>Von: Leuchtspur</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-124</link>
		<dc:creator>Leuchtspur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 22:08:57 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;...keines der beiden politischen Sprachspiele kann sich auf ihre größere Entsprechung mit der Vernunft berufen um sich zu rechtfertigen.&quot;
Ich bezweifel, daß beides logisch oder ethisch gleichwertige Entwürfe sind. Ich wähle als Beispiel für eine Sklavenhaltergesellschaft oder für eine solche, die der Naziideologie folgt, das platonische Gleichnis der Räuberbande, deren ethischen Maxime  Mord und Totschlag sei. So kann doch diese Räuberbande als solche mit dieser ethischen Maximen selbst  nicht funktionieren. Sie muß zweierlei Ethik haben. Wenn man nun noch logisch begründen kann, daß die Maxime von der Gleichheit aller Menschen eine größere Berechtigung hat als die Unterteilung der Menschen in solche und andere, dann sind die beiden Entwürfe mitnichten gleichwertig. Zum letzteren siehe: Ernst Tugendhat: Der Ursprung der Gleichheit in Recht und Moral 
zu finden in: http://audiothek.philo.at/modules.php?op=modload&amp;name=Downloads&amp;file=index
dort in das Suchfeld Tugendhat eingeben</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;&#8230;keines der beiden politischen Sprachspiele kann sich auf ihre größere Entsprechung mit der Vernunft berufen um sich zu rechtfertigen.&#8220;<br />
Ich bezweifel, daß beides logisch oder ethisch gleichwertige Entwürfe sind. Ich wähle als Beispiel für eine Sklavenhaltergesellschaft oder für eine solche, die der Naziideologie folgt, das platonische Gleichnis der Räuberbande, deren ethischen Maxime  Mord und Totschlag sei. So kann doch diese Räuberbande als solche mit dieser ethischen Maximen selbst  nicht funktionieren. Sie muß zweierlei Ethik haben. Wenn man nun noch logisch begründen kann, daß die Maxime von der Gleichheit aller Menschen eine größere Berechtigung hat als die Unterteilung der Menschen in solche und andere, dann sind die beiden Entwürfe mitnichten gleichwertig. Zum letzteren siehe: Ernst Tugendhat: Der Ursprung der Gleichheit in Recht und Moral<br />
zu finden in: <a href="http://audiothek.philo.at/modules.php?op=modload&amp;name=Downloads&amp;file=index" rel="nofollow">http://audiothek.philo.at/modules.php?op=modload&amp;name=Downloads&amp;file=index</a><br />
dort in das Suchfeld Tugendhat eingeben</p>
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		<title>Von: sebastian</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-121</link>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 17:42:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde sagen, dass beide von dir angesprochenen Sprachspiele in dem Sinne gleichwertig sind, dass sie beide vertreten wurden und al richtig galten. Von meinem kontingenten und in diesem Umfeld anerzogenen Standpunkt ist natürlich die Gleichheit aller menschen mein bevorzugtes Vokabular. Das würde Rorty auch sagen. Wo sich dann aber Rorty von beispielsweise Habermas zu unterscheiden beginnt ist: keines der beiden politischen Sprachspiele kann sich auf ihre größere Entsprechung mit der Vernunft berufen um sich zu rechtfertigen. Rorty will die liberale Demokratie positiv darstellen, sodass o viele Leute wie möglich die liberale Demokratie für toll befinden. Aber er kann sich dabei nicht auf eine wesenhafte Annäherung an die vernunft berufen, eben weil es keinen objektiven Standpunkt gibt. Es ist in etwa so wie in Nietzsches zweiter unzeitgemäßer betrachtung &quot;Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben&quot;. Aber ich glaube zu Nietzsche mache ich einen neuen Eintrag ; )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde sagen, dass beide von dir angesprochenen Sprachspiele in dem Sinne gleichwertig sind, dass sie beide vertreten wurden und al richtig galten. Von meinem kontingenten und in diesem Umfeld anerzogenen Standpunkt ist natürlich die Gleichheit aller menschen mein bevorzugtes Vokabular. Das würde Rorty auch sagen. Wo sich dann aber Rorty von beispielsweise Habermas zu unterscheiden beginnt ist: keines der beiden politischen Sprachspiele kann sich auf ihre größere Entsprechung mit der Vernunft berufen um sich zu rechtfertigen. Rorty will die liberale Demokratie positiv darstellen, sodass o viele Leute wie möglich die liberale Demokratie für toll befinden. Aber er kann sich dabei nicht auf eine wesenhafte Annäherung an die vernunft berufen, eben weil es keinen objektiven Standpunkt gibt. Es ist in etwa so wie in Nietzsches zweiter unzeitgemäßer betrachtung &#8222;Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben&#8220;. Aber ich glaube zu Nietzsche mache ich einen neuen Eintrag ; )</p>
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	<item>
		<title>Von: Leuchtspur</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-120</link>
		<dc:creator>Leuchtspur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 16:59:18 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Damit gibt es aber auch keinen Punkt ...., von dem man etwas als “besser” als etwas anderes bestimmen könnte.&quot;

Wie beurteilst Du denn den ethischen Standpunkt &quot;Die Menschen sind ungleich, es gibt mächtige und schwache, und deshalb ist das Modell einer Sklavenhaltergesellschaft richtig ud angemessen&quot; gegenüber dem Standpunkt von der normativen Gleichheit der Menschen und dem daraus abgeleiteten Verbot der Sklaverei? Sind das alles nur  gleichwertige Sprachspiele?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Damit gibt es aber auch keinen Punkt &#8230;., von dem man etwas als “besser” als etwas anderes bestimmen könnte.&#8220;</p>
<p>Wie beurteilst Du denn den ethischen Standpunkt &#8222;Die Menschen sind ungleich, es gibt mächtige und schwache, und deshalb ist das Modell einer Sklavenhaltergesellschaft richtig ud angemessen&#8220; gegenüber dem Standpunkt von der normativen Gleichheit der Menschen und dem daraus abgeleiteten Verbot der Sklaverei? Sind das alles nur  gleichwertige Sprachspiele?</p>
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	<item>
		<title>Von: sebastian</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-119</link>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 15:56:30 +0000</pubDate>
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		<description>Damit, dass nach bestimmten Philosophen die Geschichte der Philosophie auch hätte enden können meinte ich ja dass dies eine bestätigung der ahistorischen Sicht wäre. Und ganz richtig - so ist es aber nicht. Es gibt, meiner (und auch der von Philosophen) Meinung nach, keinen ahistorischen Standpunkt. Damit gibt es aber auch keinen Punkt (keine Objektivität, keine Gods Eyeview), von dem man etwas als &quot;besser&quot; als etwas anderes bestimmen könnte. Rorty selber beansprucht für seine Position auch keine Wahrheit. Das deutlichste was er dazu schrieb war, dass er nicht glaubt seine position sei wahrer als die von Kant oder Platon, abe rdass es in der momentan gegebenen kontingenten Situation so ist, dass sein politisches Vokabular mehr Probleme löst die ihm wichtig erscheinen als das Sprachspiel eines Kant oder Platon. Es kann genau so gut sein, dass das Rortyanische Vokabular nächstes jahrhundert keine Hilfe mehr ist und durch ein anderes ersetzt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Damit, dass nach bestimmten Philosophen die Geschichte der Philosophie auch hätte enden können meinte ich ja dass dies eine bestätigung der ahistorischen Sicht wäre. Und ganz richtig &#8211; so ist es aber nicht. Es gibt, meiner (und auch der von Philosophen) Meinung nach, keinen ahistorischen Standpunkt. Damit gibt es aber auch keinen Punkt (keine Objektivität, keine Gods Eyeview), von dem man etwas als &#8222;besser&#8220; als etwas anderes bestimmen könnte. Rorty selber beansprucht für seine Position auch keine Wahrheit. Das deutlichste was er dazu schrieb war, dass er nicht glaubt seine position sei wahrer als die von Kant oder Platon, abe rdass es in der momentan gegebenen kontingenten Situation so ist, dass sein politisches Vokabular mehr Probleme löst die ihm wichtig erscheinen als das Sprachspiel eines Kant oder Platon. Es kann genau so gut sein, dass das Rortyanische Vokabular nächstes jahrhundert keine Hilfe mehr ist und durch ein anderes ersetzt wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leuchtspur</title>
		<link>http://parallaxe.wordpress.com/2007/12/27/rorty-uber-herrschaftsfreien-diskurs/#comment-118</link>
		<dc:creator>Leuchtspur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 15:43:44 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist klar, daß wir keinen Blick Gottes auf die Welt haben. Wir haben nur den unseren, aber auch die Aussage: Es gibt keinen Fortschritt, es ist lediglich alles anders! ist ein Blick aus unserer Perspektive. Wenn ich nun mir die Evolution des Kosmos und der Lebewesen betrachte, also eine primären heißen Plasmaball vielleicht und den Ausschnitt des Universums, wie wir ihn heute sehen, so kann ich dem &quot;es ist halt nur anders&quot; nicht zustimmen.
Ich sehe es auch nicht so, daß die Philosphie nach Platon oder Kant einfach hätte aufhören müssen. Das wäre ja eine Bestätigung einer ahistorischen, statischen Sicht.
Nun denke ich, daß mit dem &quot;alles ist nur anders&quot; keine ahistorische Sicht gemeint ist, sondern eine Blick vom Gottesstandpunkt, in dem die innerweltlich Sicht,wie ich sie geschildert habe, als falsch entlarvt wird und durch eine neue Wahrheit ersetzt wird (auch wenn Rorty die &quot;Wahrheit an sich&quot; doch immer  ablehnt, so nimmt er sie für diese Erkenntnis doch wieder in Anspruch!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist klar, daß wir keinen Blick Gottes auf die Welt haben. Wir haben nur den unseren, aber auch die Aussage: Es gibt keinen Fortschritt, es ist lediglich alles anders! ist ein Blick aus unserer Perspektive. Wenn ich nun mir die Evolution des Kosmos und der Lebewesen betrachte, also eine primären heißen Plasmaball vielleicht und den Ausschnitt des Universums, wie wir ihn heute sehen, so kann ich dem &#8222;es ist halt nur anders&#8220; nicht zustimmen.<br />
Ich sehe es auch nicht so, daß die Philosphie nach Platon oder Kant einfach hätte aufhören müssen. Das wäre ja eine Bestätigung einer ahistorischen, statischen Sicht.<br />
Nun denke ich, daß mit dem &#8222;alles ist nur anders&#8220; keine ahistorische Sicht gemeint ist, sondern eine Blick vom Gottesstandpunkt, in dem die innerweltlich Sicht,wie ich sie geschildert habe, als falsch entlarvt wird und durch eine neue Wahrheit ersetzt wird (auch wenn Rorty die &#8222;Wahrheit an sich&#8220; doch immer  ablehnt, so nimmt er sie für diese Erkenntnis doch wieder in Anspruch!)</p>
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